SALZBELASTUNG VON MAUERWERK
Was tun bei Salz in der Mauer?.

Und welche Schäden verursachen Salze eigentlich im Mauerwerk?
Wenn sich Salze an Oberflächen von Baustoffen angereichert haben können die Baustoffe geschädigt werden. Hierbei sind zwei Vorgänge von Bedeutung. Zum einen ziehen Salze hygroskopisch aus der Luft Feuchtigkeit an. Durch diese hygroskopische Feuchte steigt der Gesamtfeuchtegehalt des Bauteils an. Zum Anderen vergrößert sich das Salz beim kristallisieren, es kommt zu einem Kristallisationsdruck, der die Oberflächen von Bauteilen absprengen, bzw. beschädigen kann. Insbesondere bei oft wechselndem Feuchtegehalt geht das Salz widerholt in Lösung und kristallisiert erneut aus, hierbei wird die Oberfläche des Bauteils zermürbt.

Woher stammen die Salze?

Die Salze im Mauerwerk stammen zum einen aus dem Ziegel, zum anderen aus dem verwendeten Mörtel. Jeder Ziegel enthält Salze. Diese stammen aus dem Rohstoff, sowie aus dem Brennvorgang. Meist handelt es sich um Sulfate (Magnesiumsulfat, Natriumsulfat, Kaliumsulfat, Kalziumsulfat (Gibs)). Entscheidend für den Salzgehalt von Ziegelsteinen ist die Brenntemperatur. Magnesium und Alkalianteile werden beim Brennvorgang silikatisiert (gebunden). Kalziumsulfat (Gibs) aber nicht (erst ab 1400 Grad Celsius).
Solange die Mauerwerke trocken sind, stellen die Salze in den Baumaterialien keine Probleme dar. Erst wenn Mauerwerk feucht wird und hierdurch die Salze mit der Feuchtigkeit an die Mauerwerksoberflächen transportiert werden und sich an der Oberfläche anreichern, führen sie zu den oben beschriebenen Problemen. Das primäre Problem ist also die Feuchtigkeit. Erst sekundär werden die Salze an der Bauteiloberfläche ein Problem.

Analyse und Bewertung der Feuchtigkeit und Salzbelastung

Wir können bestimmen, zu welchem Teil die im Mauerwerk vorhandene Feuchtigkeit aus der Salzbelastung des Mauerwerkes stammt. Hierzu wird zunächst der Aktuelle Feuchtegehalt des Mauerwerkes, sowie die Sättigungsfeuchte bestimmt. Danach wird die getrocknete Probe unter definierten Bedingungen (20 Grad Celsius, 90 % Luftfeuchte) für 6 Wochen gelagert. Die hierbei aufgenommene Feuchtigkeit ist die hygroskopische Feuchte, also die Feuchte, die durch die Salze aus der Luft aufgenommen wird.

Darüber hinaus können wir die Salzbelastung von Mauerwerk analysieren, und bewerten. Hierbei werden Chloride, Nitrate und Sulfate bestimmt. Gegebenenfalls sind Sanierungen, oder das Auftragen von Sanierputzen (die die Salze in den unteren Schichten einlagern) notwendig die wir gerne für Sie durchführen.

Wie kann man den Erfolg einer Entsalzung von Mauerwerk messen?

Nach Prof. Venzmer ist der Entscheidende Faktor für den Erfolg einer Entsalzung die Reduktion der Feuchtigkeitsaufnahme aus der Luft. Gemessen wird also die hygroskopisch bedingte Ausgleichsfeuchte vor und nach der Sanierung, als Maß für den Erfolg der Entsalzung.

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Eine fachliche Begutachtung wegen Sanierung aufgrund Schimmel kostet pauschal 150,00 EUR.
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