SCHADENFESTSTELLUNG
Wir finden die Ursache des Problems.

Es gibt viele unterschiedliche Ursachen für Wasserschäden. Wasser kann aus Heizungs-, Abfluss- oder Wasserleitungen stammen, es kann von außen ins Gebäude eindringen, oder durch Kondensation an Wärmebrücken Probleme verursachen. Für eine erfolgreiche Sanierung muss daher zunächst die Ursache des Wasserschadens ermittelt werden. Dies kann sehr einfach, bei verdeckten Rohrleitungsschäden aber wesentlich schwieriger sein. Hier kann die richtige Ausrüstung an Mess- und Diagnosegeräten bei der Ursachenermittlung Zerstörungen an der Bausubstanz vermeiden. Das spart unnötige Kosten.

Wir haben die Erfahrung, die Messgeräte und den nötigen Spürsinn, um auch die Ursache Ihres Wasserschadens zu finden.

Zur Bestimmung der Feuchtigkeit in Bauteilen setzen wir folgende Messverfahren ein:

Induktive Feuchtigkeitsmessung

Bei der induktiven Feuchtigkeitsmessung misst eine Aufsatzelektrode mit einem hochfrequenten Feld die Feuchtigkeit in der oberen Schicht des Baustoffes. In der Regel misst man vergleichend die trockenen und dann die feuchten Materialien, um eine Einschätzung der Verteilung der Feuchte zu erhalten.

Widerstandsmessung

Je trockener ein Baustoff ist, desto höher ist sein elektrischer Widerstand. Hierdurch kann man mit einer Widerstandsmessung die Feuchtigkeit eines Baustoffes erfassen.

CM Methode

Mit der CM-Messung lässt sich unkompliziert vor Ort die Feuchtigkeitsmenge in mineralischen Baustoffen bestimmen. Das zu untersuchende Material wird zerkleinert und mit einer Glasampulle die mit Calciumcarbid gefüllt ist in einen Druckbehälter aus Metall gegeben. Die Glasampulle wird im Druckbehälter zerstört. Das Calciumcarbid bildet mit dem Wasser Acetylengas, dieses erhöht den Druck im Druckbehälter. Nach 15 Minuten kann man anhand des Druckes und des Gewichtes der Probe deren Feuchtigkeitsgehalt bestimmen.

Darr-Methode

Eine Probe wird gewogen und durch erwärmen getrocknet. Nach dem Trocknen wird sie erneut gewogen. Die Differenz ist die Wassermenge, die der Baustoff vor der Trocknung enthalten hat.

Auf der Suche nach der undichten Stelle in Wasser- und Heizungsleitungen setzen wir folgende Diagnosemethoden ein:

Druckprüfung

Eine Möglichkeit verdeckte Leckagen in wasserführenden Leitungen aufzuspüren ist, den Druck auf die Leitung zu erhöhen und über ein auf der Leitung fixiertes Manometer Druckverluste festzustellen. Nach Möglichkeit wird das Leitungssystem vorher mit Schiebern aufgeteilt.

Wasserprobe

Durch eine Wasserprobe mit nachfolgender Laboruntersuchung kann man ermitteln ob das Wasser aus der Heizungs- oder Wasserleitung stammt, oder ob es sich um Regen-, Grund- oder Sickerwasser handelt.

Thermographie

Eine Thermographiekamera bildet Temperaturen als farbige Bilder ab. Hierdurch kann man z. B. nachweisen ob das austretende Wasser aus der Heizung oder Warmwasserleitung stammt. Diese Methode kann insbesondere bei Leckagen in Fußbodenheizungen helfen.

Schallimpulsverfahren

Durch dieses akustische Verfahren kann man den Verlauf von Leitungen dokumentieren. Ein elektrischer Hammer („Specht“) klopft auf die Leitung. Mit einem Mikrofon und Verstärker kann man nun den Verlauf der Leitung „hörbar“ machen.

Tracergas

Hierbei wird die undichte und entleerte Leitung mit Heliumgas befüllt. Nun wir das Heliumgas, welches aus der undichten Stelle der Leitung entwichen ist, mit einem Detektor geortet.

Undichte Stellen in Abwassersystemen können wir durch folgende Diagnosemethoden orten:

Endoskopie

Mit einem Endoskop kann man in schwer erreichbare Hohlräume schauen, so auch in Abwasserleitungen. Hierdurch kann man auf teure Ein- und Ausbauten verzichten.

Kamerabefahrung

Eine Kamerabefahrung mit Videoaufzeichnung eines Kanalsystems kann einen Abwasserleitungsschaden aufzeichnen.

Lebensmittelfarbe

Sofern Unsicherheiten bestehen, ob das Wasser welches einen Wasserschaden verursacht, aus einem Abwassersystem stammt, kann man gefärbtes Wasser verwenden.

Undichte Stellen in Flachdachkonstruktionen lassen sich durch folgende Methoden finden:

Rauchgasuntersuchung

Leckt ein Flachdach, so kann die undichte Stelle mit dem Rauchgasverfahren aufgespürt werden. Vorraussetzung ist eine vorhandene Wärmedämmung. In diese wird mit einem Seitenkanalverdichter Rauchgas eingebracht und entweicht dann an der undichten Stelle. Sowohl die Öffnung in die das Rauchgas eingebracht wurde, als auch die undichte Stelle können dann abgedichtet werden. Hierdurch kann auf eine gesamte Entfernung der Dachabdichtung verzichtet werden.

Eine weitere Möglichkeit zur Ortung von Schäden in Flachdächern ist das

Impulsmessverfahren

Nutzerfehlverhalten

Feuchtigkeit in Gebäuden kann auch durch die Nutzer der Gebäude eingetragen werden. Durch Kochen, Duschen und Atmen aber auch durch die Trocknung von Kleidung können große Wassermengen in ein Objekt eingetragen werden. Wenn diese nicht durch Lüften abgeführt werden kann an Wärmebrücken Feuchtigkeit kondensieren. Die Frage ist nun, wer „ist schuld“ an der Feuchtigkeit. Ist es dem Mieter zumutbar, sein Verhalten zu ändern, oder muss der Gebäudebesitzer das Gebäude mit einer Wärmedämmung versehen um die Wärmebrücken zu reduzieren. In diesem Streit kann es sinnvoll werden mit Datenloggern das Nutzerverhalten (Temperatur und Luftfeuchtigkeit) über einen längeren Zeitraum aufzuzeichnen.

Haben Sie Probleme mit Feuchteschäden an Ihrem Gebäude?

Rufen Sie uns an
Tel.: 06151 / 422780


Gerne vereinbaren wir mit Ihnen eine kostenfreie Besichtigung Ihres Objekts.
Eine fachliche Begutachtung wegen Sanierung aufgrund Schimmel kostet pauschal 150,00 EUR.
In jedem Fall schlagen wir Ihnen die geeigneten Maßnahmen vor und unterbreiten ein individuelles Angebot.

Ihre KLEINLOGEL BAU GmbH